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Interview

Wir machen letztendlich alles möglich

Anliefern. Abholen. Entsorgen. Geht nicht? Gibt’s nicht.

Mit über 100 Containern von 4m³ bis 30m³ steht unser hauseigener Entsorgungsbetrieb in einer bereits 160-jährigen Tradition. Unser Lkw-Fahrer und Koordinator Manuel Smrsch meistert dabei die kleinen und großen Herausforderungen mit Herzblut – nicht zuletzt wegen einer ganz besonderen Familiengeschichte.

Herr Smrsch, wie sind Sie überhaupt zum Containerdienst gekommen?
Ich komme aus einer Schaustellerfamilie, mich hat Lkw-Fahren schon begeistert, als ich ein kleines Kind war. Noch heute helfe ich manchmal aus, wenn meine Verwandtschaft Fahrgeschäfte und Süßigkeitenstände aufbaut. Das Transportwesen steckt mir quasi im Blut und aus diesem Hintergrund nehme ich auch meine Koordinationsfähigkeit mit – heute organisiere ich 80-85% des Containerdienstes.
Welche Aufgaben übernimmt der Containerdienst?
Wir beliefern Betriebe und Privathaushalte mit Containern, holen sie ab und kümmern uns um eine umweltgerechte Entsorgung. Das beginnt bei Haushaltsauflösungen und geht bis zu umfangreichen Erdarbeiten, umfasst aber auch die sichere Entsorgung von Sondermüll wie etwa Asbest oder speziellen Material-Verbunden, die etwa bei Energieeffizienzhäusern verwendet werden. Diese benötigen dann eine besondere Entsorgung, die wir über geeignete Partner abwickeln.
Was hebt den Containerdienst von Michel Bau hervor?
Ich würde sagen, wir können für unsere Kunden im Landkreis Miltenberg ganz angenehme Preise anbieten, da wir regional agieren und gute Kooperationspartner haben. Außerdem sind wir recht flexibel, wenn es um die Abholung und Anlieferung der Container geht. Da reagieren wir mit einer recht kurzen Vorlaufzeit und versuchen für unsere Kunden, alles möglich zu machen.
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Kommt aufgrund der lenkbaren Vorlaufachse in jede noch so kleine Einfahrt: Unser 26-Tonner.

Wenn es ums „möglich machen“ geht – Ist Ihnen da eine besondere Situation in Erinnerung?
Ich erinnere mich an eine Familie vor 2 Jahren, deren Haus abgebrannt war. Sie kamen mit Ach und Krach davon. Wir haben dann sehr schnell und flexibel mit dem An- und Abliefern der Container ausgeholfen, da die Familie kein Dach über dem Kopf hatte. Für unseren Einsatz, der besonders engagiert war, waren sie sehr dankbar – solche Momente bleiben natürlich im Kopf.
Welchen Herausforderungen begegnen Sie noch tagtäglich?
Das Verkehrsaufkommen und die Gegebenheiten vor Ort stellen uns Lkw-Fahrer oft vor Herausforderungen. Denn die Höfe werden immer enger, die Straßen immer dichter. Da gehen manchmal links und rechts die Fenster bei den Nachbarn auf und man beobachtet gespannt, ob der Fahrer da jetzt um die Ecke rum kommt. (lacht)
Wie schaffen Sie solche schwierigen Manöver?
Zum einen natürlich durch jahrelange Übung! Aber wir besitzen auch eine sehr gute technologische Ausstattung: Durch den relativ kleinen Radstand mit der lenkbaren Vorlaufachse ist unser Lkw sehr wendig. Wir kommen teilweise in Lücken, bei denen man vermutet, dass nur ein Auto reinpasst. Dabei trägt er bis zu 26 Tonnen.
Was erfreut Sie am meisten an Ihrem Beruf?
Wenn Kunden wirklich glücklich sind mit meiner Arbeit. Oder eine Gruppe Kindergartenkinder auf der Autobahnbrücke mir zuwinkt. Das sind kleine Momente, die machen mich stolz.
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Michel Bau Containerservice

Herr Smrsch und sein Kollege Marco Schaab entsorgen für Sie Materialien von Altholz bis Altmetall und Mineralwolle. Unsere Dienstleistungen umfassen auch die Baumaterial-Lieferung, Abbrucharbeiten, Erdarbeiten sowie den Transport von Baumaschinen.

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