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Story

Wir erschließen das Gelände der Zukunft

Tiefbau bei Heraeus in Kleinostheim

Ort

Kleinostheim

Zeitraum

September 2018 — August 2019

Mitarbeiter im Einsatz

10

Leistungen

Erdbau, Straßen- und Kanalbau, Medienleitungen und Infrastruktur

Projektleitung

Peter Sendelbach

Peter Sendelbach

Bauleiter

Polier

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein Familienunternehmen mit Geschichte. Vier Jahre vor Michel Bau, nämlich im Jahr 1851, wurde Heraeus gegründet und konnte sich zu einem der weltweit führenden Anbieter im Bereich Technologie entwickeln. Von Standorten auf der ganzen Welt aus erschaffen die zahlreichen Mitarbeiter von Heraeus innovative und hochwertige Lösungen für Kunden aus vielfältigen Zweigen der Industrie. Seit mehreren Jahren investierte das Unternehmen in den Ausbau und die Modernisierung wesentlicher Produktionsstandorte in der Region Rhein-Main. Mit der Erschließung der Südfläche ll in Kleinostheim hatte sich der ständig wachsende Konzern ein weiteres Gebiet für die Expansion gesichert.

Der Tiefbau-Auftrag von Heraeus war mit insgesamt 14.000 m³ bewegtem und entsorgtem Boden ein verhältnismäßig großes Tiefbauprojekt für uns. Es waren dauerhaft mindestens sechs bis zehn unserer Mitarbeiter sowie mehrere Bagger auf der Baustelle, um den Einsatz unermüdlich nach vorne zu treiben. Wir verlegten die komplette Infrastruktur für Trinkwasser, Strom, Gas, Internet und Telefon sowie die Schmutz- und Regenwasser führenden Kanäle. Um die optimale Erreichbarkeit der neu erschlossenen Flächen sicherzustellen, war eine Straße rund um das Gelände Teil der Planung und Ausführung. Zusätzlich hatte die Gemeinde Kleinostheim zwei Wendehämmer in Auftrag gegeben. Hierfür übernahmen wir ebenfalls die komplette Bauausführung der neuen Straßenführung.

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Blick in die Röhre: Der von uns gelegte Stauraumkanal DN 2200 ist hoch genug, um darin aufrecht zu stehen. Er dient dem Schutz vor Überschwemmung bei starken Regenfällen.

Die Baufläche, die es zu erschließen galt, war in ihrer Vergangenheit als Kiesgrube genutzt und in den 50er oder 60er Jahren wieder zugeschüttet worden. Der Untergrund wurde hierdurch wenig tragfähig und unberechenbar. Um hier in Zukunft Gebäude und Menschen sicher unterbringen zu können, musste der Boden im ersten Schritt zuverlässig befestigt werden. Hierfür war der Einsatz von sogenannten Rüttelstopfsäulen notwendig, welche in solchen Fällen zur Bodenverbesserung verwendet werden. Von früheren Aufträgen, wie der Klärschlammtrocknung der Stadtwerke in Aschaffenburg, hatten wir bereits Erfahrung mit der Rüttelstopfverdichtung als Baugrundverbesserungsmaßnahme. Von diesen Erfahrungen konnte Bauleiter Peter Sendelbach bei Heraeus in Kleinostheim profitieren.

Im Fall der Südfläche ll mussten immerhin 700 Rüttelstopfsäulen eingebracht werden. Zu diesem Zweck wurden 700 vier bis sieben Meter tiefe Löcher in den Boden gebohrt und mit Kies aufgefüllt. Das gab dem Baugrund für die Zukunft ein enormes Plus an Tragfähigkeit zurück. An jeder Bohrstelle wurde eine Kampfmittelsondierung durchgeführt. Von den vier bis fünf ermittelten Verdachtspunkten, an denen der Kampfmittelräumdienst auf metallische Stoffe in der Erde stieß, erwiesen sich zum Glück alle als Metallschrott oder alte Öltanks.

Wir sind sehr stolz, diese tragende Rolle bei der Erschließung der Zukunft eines so geschichtsträchtigen Konzerns wie Heraeus gespielt zu haben und bleiben guter Dinge, auch in Zukunft die Firmengeschichten von Michel Bau und Heraeus gemeinsam weiterzuschreiben.

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